Agieren, als Technologie-Trendsetter mit Innovationen den technischen Fortschritt vorantreiben, das ist die RUWEL-Maxime seit der Geburtsstunde der Leiterplatte in Europa, deren Wiege bekanntlich bei uns am Niederrhein steht. Intensive Forschungs- und Entwicklungsarbeit waren und sind auch heute noch Voraussetzung für Wachstum und wirtschaftlichen Erfolg unseres Unternehmens. Aus dieser Arbeit entstanden unter anderem zahlreiche Grundlagenpatente.
Bis etwa Mitte der 80-iger Jahre befasste sich die RUWEL-Forschung und Entwicklung hauptsächlich mit der Verbesserung bzw. Entwicklung von Verfahren zur Herstellung von Leiterplatten in den verschiedensten Variationen.
Schwerpunkte waren dabei unter anderem die haftfeste Metallisierung von Kunststoffen, die Entwicklung von Katalysatorlösungen zur chemischen Verkupferung sowie Badrezepturen für chemisch abscheidende Verkupferungslösungen.
Mit fortschreitender Automatisierung der Prozesse zur Herstellung von Leiterplatten wuchs gleichzeitig die Kompetenz der Zulieferindustrie. Steigender Kostendruck im globalen Wettbewerb führte zur Umstrukturierung der Entwicklungsabteilungen vieler Leiterplattenfirmen. Moderne Projektarbeit prägt heute die Aktivitäten unseres F&E-Bereiches. Weiterentwicklungen oder Forschungsprojekte auf dem Gebiet der Leiterplattentechnik werden in Kooperation mit Kunden, Lieferanten und Hochschulinstituten durchgeführt. Das Arbeiten in diesen Projektgruppen ist auf Seiten der Industriepartner praxisorientiert, den wissenschaftlichen Teil vertreten die Hochschulen. RUWEL wird als Kompetenzträger regelmäßig vom Bundesministerium für Bildung und Forschung in öffentlich geförderte Forschungsprojekte berufen, wie das auf der Seite Kernthemen stehende offizielle hotEL-Logo des Verbundforschungsprojektes zur Hochtemperaturelektronik zeigt.